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24F10102 Vortrag UNI: Die Waldgeschichte Deutschlands

Seit der Jungsteinzeit beeinflussen Menschen die Entwicklung der Wälder in Deutschland. Zuletzt gab es in der Spätantike und im beginnenden Mittelalter naturnahe Wälder. Seitdem prägen Menschen die Waldentwicklung entscheidend. Vom hohen Mittelalter bis in die frühe Neuzeit wurde die Waldweide und die Holznutzung stark intensiviert, so dass es verbreitet zu starken Devastierungen kam und besonders ab dem 16. Jahrhundert zahlreiche Forstnutzungsordnungen zum Schutz der Wälder und des jagdbaren Wildes erlassen wurden. Die moderne Forstwirtschaft schuf im 19. und 20. Jh. Nadelholzmonokulturen, die artenarm und sturmwurfgefährdet sind. Mit der massiven Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangen seit dem 19. Jahrhundert in großem Umfang klimaschädliche Stoffe in die Wälder. In den 1980er Jahren befürchtete man gar mit dem „sauren Regen“ das Waldsterben. Es blieb jedoch aus. Tritt es jetzt, nach dramatischen Trockenjahren durch den gravierenden menschengemachten Klimawandel doch noch ein?
Moderation: Prof. Dr. Jörg Dieter Herrlinger
Referent: Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork
In Zusammenarbeit mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft, Sektion Rendsburg
Die Gebühr entrichten Sie bitte an der Abendkasse!

Kursort

Musiksaal

Arsenalstr. 2-10
24768 Rendsburg


Termine

Datum
1. Termin am 10.07.2024
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Ort: Arsenalstr. 2-10, VHS, Arsenalstr. 2-10, Musiksaal