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21H10106 Vortrag UNI: Antisemitismus vor 1933

Moderation: Prof. Dr. Jörg Dieter Herrlinger
Referent: Prof. Dr. Dr. Hanisch
Die lange, Nationen übergreifende Geschichte von Judenfeindschaft und Antisemitismus ist weitgehend unbekannt. Sie beginnt mit der christlichen Antike und setzt sich fort in der Kreuzzugsbewegung im Mittelalter. Weitere Höhepunkte unter vielen anderen waren die Pest-Progrome 1354 und die Vertreibung der Juden aus Spanien 1492.
Auch aufgeklärte Herrscher(innen) waren gar nicht so aufgeklärt. Maria Theresia wies ihre Juden aus Prag aus und "Jeder soll nach seiner Facon selig werden" (Friedrich der Große) galt nicht für die Juden des Königreiches Preußen.

Im I. Weltkrieg sahen sich Juden dem Verdacht ausgesetzt, nicht genügend für das deutsche Vaterland zu kämpfen, was nicht stimmte: Die Gefallenenzahlen der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens waren höher als der Durchschnitt.
Die Saat, die viele vorher legten (Man solle ihre Synagogen niederbrennen, so Luther". "Die Juden sind unser Unglück", so Treitschke) ging jetzt auf.

Der Vortrag setzt sich mit der Geschichte und den Entstehungsgründen von Antisemitismus
auseinander.

Sie sind noch heute von Belang.

In Zusammenarbeit mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft, Sektion Rendsburg
Die Gebühr entrichten Sie bitte an der Abendkasse!

Bitte Kursinfo beachten

Kursort

Musiksaal

Arsenalstr. 2-10
24768 Rendsburg


Termine

Datum
1. Termin am 12.01.2022
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Ort: Arsenalstr. 2-10, VHS, Arsenalstr. 2-10, Musiksaal